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Entscheidung

Ich werde NICHT in diese Klinik mit der Akutstation gehen.

Komme grad von meiner Psychiaterin. Hab sie nach ihrer Meinung gefragt und zusammen sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es wohl doch nicht das Wahre für mich wäre. Es würde wohl nicht wirklich was bringen. Und jetzt, mit dieser Entscheidung fühle ich mich gut. Bzw. eben besser als die letzten Tage mit dieser Ungewissheit und mit der ständigen Frage, was ich denn am besten mache.

Als ich der Dr.K. dann gesagt hab, dass die vom MDK noch immer nicht weiter gekommen sind mit dem Antrag für Roseneck, hat sie sich fürchterlich aufgeregt und gemeint, dass das ne Frechheit ist, mich SO lang warten zu lassen und dass sie sofort da nochmal hin schreibt und denen Dampf macht. Sie hat gesagt, es gäbe da eigentlich nicht groß was zu prüfen, denn es ist klar, dass ich ne stationäre Thera brauche und dass ich schon alles durch hab, was man ambulant so machen kann. Man, hoffentlich bringt das was, wenn die denen nochmal ihre Meinung geigt!

Soeben, als ich grad heim kam, hab ich unsere Heimleitung mal angerufen und ihr die Entscheidung mitgeteilt und ihr versprochen, mir ab sofort Mühe zu geben mit der Arbeit und ich hab gesagt, ich werd auf jeden Fall alles geben, um nicht mehr so oft krank zu sein. Sie meinte, ich soll mir da nicht so nen Kopf machen, denn ich BIN nunmal krank. Und sie glaubt mir und sie steht hinter mir. Das Gespräch tat schon gut und ich hoffe sehr, dass sie das auch so meint, wie sie's mir gesagt hat.

Jo, jetzt bin ich noch bis einschließlich Freitag daheim und dann geht's wieder los. Und ich werd die Zeit bis nächstes Jahr, bis ich endlich nach Roseneck kann (wenn's denn überhaupt genehmigt wird), durchziehen so gut es geht!

So viel von mir für heute. Bis die Tage!

 

19.5.09 10:16


Gedankenchaos...



Meine Gedanken überschlagen sich. Ich will in diese Klinik. Wenn ich rein an mich und an meine Bedürfnisse denke, will ich da hin. ABER ich hab SO ne enorme Angst meinen Eltern alles zu sagen. Wenn ich daran denke, dann schieb ich den Klinikgedanken immer ganz schnell wieder weg. Aber man, so langsam sollte ich doch mal an MICH selbst denken, oder?! Ich will nicht mehr länger aus Rücksicht auf meine Eltern "leiden", sondern endlich meinen Weg gehen. Nur krieg ich sooo ne Panik. Ich hab so Angst. Aber ich will endlich raus aus der ES!!! Ich will kämpfen. Ich will das endlich mal durchziehen. Und ich hab heuer schon so einiges geschafft.

Hab vor, dann in der Arbeit anzurufen und mich krank zu melden. Dann will ich morgen zum Doc und mir ne Krankmeldung holen. Und ich möchte gern zu meiner Psychiaterin und sie fragen, was sie von der Idee hält mit dieser Klinik/Akutstation. Ich möchte auf jeden Fall vorher nochmal mit ihr reden. Hoffe halt nur, dass ich da jetzt auch nen Termin bekomme diese Woche.

Ich will so gern endlich AKTIV etwas tun. Aber ich hab so ne Angst wegen meinen Eltern. So ne Angst hatte ich noch nie in meinem Leben. Ich krieg allein bei dem Gedanken schon Panik. Aber ich merke, wie mir die Puste ausgeht. Ich fühle mich so schwach, ausgelaugt, erschöpft, müde, kaputt und leer. Ich pack das alles nimmer. Mein ganzer Alltag wird mir zu viel. Mehr denn je. Bisher hab ich mich immer irgendwie durchgewurschtelt. Aber jetzt pack ich das nimmer lang.

Und ich danke euch allen für eure Kommis. Ihr habt mir damit echt geholfen und mich zum Nachdenken gebracht. Und ich möchte hier mal der lieben Sturmpoetin danken für unser "Gespräch" im Messi. Das hat mir so viel gebracht. Und ich möchte auch mal der lieben Silke danken für die tollen Mails. Das freut mich immer so sehr.

Trau mich grad nicht in der Arbeit anrufen. Hab Angst, dass wieder so ne blöde Reaktion kommt weil ich schon wieder krank bin. Ich denk, ich werde heut den Nachtdienst anrufen.

Und ich hab Angst, morgen bei meiner Psychiaterin anzurufen. Hab Angst, keinen Termin zu bekommen diese Woche und mir graut vor der doofen Tussi, die da immer am Tele ist. Die ist so unfreundlich.

Und jetzt fühle ich mich schon wieder so mies. Ich jammere nur wieder rum. Wie ich das hasse. Andererseits denk ich mir momentan, dass ich irgendwie auch mal das Recht habe zu jammern. Nach siebzehn Jahren mit ner ES... Ich hab so irre lang durchgehalten. Und jetzt kann ich einfach nimmer. Ich denke irgendwie, dass das ein Zeichen von Schwäche ist jetzt schlapp zu machen. Andererseits denk ich, DARF ich das endlich mal. Ich fühle mich gedankenmäßig total hin- und hergerissen.

Hab so ein schlechtes Gewissen mich schon wieder krank zu melden.

Ich hoffe, ich krieg die Woche noch nen Termin bei meiner Psychiaterin. Hoffentlich!!! Ihre Meinung ist mir sehr wichtig. Sie kennt mich besser als alle anderen Ärzte, bei denen ich bisher war. Und sie ist absolut kompetent.

Ich glaub, ich hab jetzt ein ziemliches Wirr Warr geschrieben. Aber das waren einfach meine momentanen Gedanken, die ich jetzt mal loswerden wollte.

 

17.5.09 18:30


Akutstation?? 



Heut war ich wieder in der Arbeit. Bin aber ne halbe Stunde früher heim weil ich noch zum Doc gefahren bin. Also zu meinem neuen Hausarzt. Dort hab ich mir ne Einweisung für's Krankenhaus geholt. Für die Klinik, die mir Frau O. empfohlen hat. Hab da heut mal angerufen. Wartezeit wäre vier bis sechs Wochen. Ja, jetzt hab ich die Einweisung da und müsste sie nur noch wegschicken. Und in vier bis sechs Wochen könnte ich auf diese Akutstation.

ABER ich weiß nicht, ob ich das auch wirklich mache. Denn heut der Tag ging eigentlich wieder. Gut, es würde sicherlich nicht schaden. ABER wenn ich jetzt mal an die Zeit nach dieser Akutklinik denke... Also da bleibt man allerhöchstens sechs Wochen. Und dann? Dann wär ich wieder hier und müsste nach wie vor ein halbes Jahr warten, bis ich nach Roseneck könnte. Was soll diese Akutstation bringen, wenn danach für's nächste halbe Jahr doch wieder alles wird wie vorher?! S. und ich haben heut ne Weile überlegt, was ich jetzt machen könnte. Ob's was bringen würde in diese Akutklinik zu gehen oder nicht. Doch wir kamen auf kein Ergebnis.

Noch dazu müsste ich ja dann demnächst schon meinen Eltern von allem erzählen. Das, wovor ich den meisten Horror habe. Aber ja. Früher oder später muss ich's ihnen eh mal "beichten".

Ach man, ich bin jetzt echt die ganze Zeit schon am Überlegen, ob ich das mache oder nicht.

Aber ich glaub, mir wäre dann mehr geholfen, wenn ich mich mal eine oder zwei Wochen komplett krank schreiben ließe als in ne Klinik auf ne Akutstation zu gehen, wenn ich danach doch wieder noch ein halbes Jahr warten muss (bis Roseneck) und in der Zeit alles wäre wie eh und je... Dann brächte mir diese Akutklinik nicht wirklich was.

Ach manno. Kein Plan, was ich mache... Vielleicht entscheide ich kommende Woche spontan. Ich weiß es nicht. Mal schau'n... *grübel*

 

15.5.09 20:51


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